Januar 2021
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400 Gäste konnte der Schwarz-Rot-Club Wetzlar dieses Jahr zu seinem traditionellen Weihnachtsball in der Stadthalle begrüßen. Vorsitzender Philipp Feht wurde zum ersten Mal in seiner Moderation durch die zweite Vorsitzende, Claudia Rauschel-Geier unterstützt. Nachdem die Starlight Band die erste Tanzrunde musikalisch begleitete, startete das Programm mit der Kindertanzgruppe (3-15 Jahre) unter Leitung von Chantal Rahaus.

Neun kleine Tanzmäuse, ganz in weiß gekleidet, tanzten Ballett zu „Schneeflöckchen, Weißröckchen“. Die „Weihnachtsbäckerei“ wurde mit roten Zipfelmützen und passenden Accessoires ganz entzückend dargeboten. Zu „All I want for Christmas“ tanzten dann die größeren einen Jive.
Die Line Dance Tanzgruppe von Petra Niehus, die Donnerstags noch in der Kulturstation trainiert, interpretierte ein Weihnachtsmedley mit Tangoelementen, Lilt und Funky.
Die Turniergruppe mit Teilnehmern von 18 bis über 70 Jahren, alles Meister ihrer Alters- und Leistungsklassen, trainiert von Volker Schmidt und Ellen Jonas, präsentierte den „Fluch der Karibik“. Dazu geleiteten die beiden Trainer zunächst das Solistenpaar Wilfried und Marion Find zum Tango aufs Parkett, bevor die ganze Gruppe bestehend aus acht Paaren mit dem Wiener Walzer das schöne Bild komplettierte.
Die jugendlichen Turniertänzer aus der Gruppe um Evgeny Vinokurov und Christina Luft hatten sich eine witzige Choreographie mit lässigen Hosenträgern und Krankenschwesternhäubchen zur Musik von Dick Brave's „Rock Therapy“ einfallen lassen. Hier tanzten unter anderem Maurice Rahaus, Evelyn Schulz, Daniel Kasper, Anastasia Schepel, Tim Sakip und Marleen Weppler, die schon jetzt von Philipp Feht zur Teilnahme am nächsten Internationalen Wetzlarer Leicaturniers am 23. September eingeladen wurden.
In diesem Rahmen wurden auch Nina Knetsch für zehn erste bis dritte Plätze mit dem Bronzenen und Nick Fall mit dem silbernen Abzeichen für 25 erste bis dritte Plätze ausgezeichnet. Sie gehörten hier ebenso zum Programm wie Kim Joel Hermann, Vanessa Pastuszka, Robin Bachorz und Lea-Luise Kloos.

Höhepunkt des Abends waren wie immer die Darbietungen der Weltklassetänzer Volker Schmidt, Ellen Jonas, Evgeny Vinokurov und Christina Luft. Schmidt/Jonas tanzten zum Auftakt einen hinreißenden langsamen Walzer, während Vinokurov/Luft in Stummfilmmanier mit Charlestonanklängen eine Samba inszenierten. Dann waren wieder die sechsfachen Standardweltmeister an der Reihe mit einem feurigen Tango in Rot. Ebenfalls rot zelebrierten Vinokurov/Luft dann die gefühlvolle Rumba.
Alle vier wurden mit heftigem Applaus belohnt, der weitere Zugaben forderte. Ellen Jonas kam daraufhin im selbstentworfenen paradiesvogelartigen Einteiler auf die Fläche und erntete allein dafür schon Begeisterungsrufe. Ihren Quickstep mit Volker Schmidt begann sie mit Sambarhythmen, die dann geschickt in den Quickstep mündeten. Die Kürweltmeisterschaftsfinalisten der Lateintänze, Vinokurov/Luft, bedankten sich mit einem Jive.
Das Publikum war aber noch nicht zufrieden und Philipp Feht kündigte den Wunsch von Evgeny Vinokurov an, einmal einen Wiener Walzer mit Ellen Jonas zu tanzen. Also wurden kurzerhand die Partner gewechselt und los ging’s. Dies gefiel den Gästen so sehr, dass nun auch noch ein Lateintanz im Partnertausch gefordert wurde. Ellen Jonas war zunächst nicht sehr begeistert, denn sie hat noch nie Latein getanzt. Dafür durfte sie den Tanz aussuchen, was sie schmunzelnd mit den Worten „Da ich nix kann, ist es egal“, beantwortete, „aber lieber was Schnelles“, also spielte die Starlight Band einen Jive.
Was dann kam, konnte man mit Fug und Recht als Highlight des Abends bezeichnen. Während der ehemalige Lateintänzer Volker Schmidt ganz klassisch mit Christina Luft tanzte, zauberte „Paradiesvogel Ellen“ mit schauspielerischem Talent und wahnsinniger Spiel- und Tanzfreude einen Jive aufs Parkett, dessen Anziehungskraft keiner widerstehen konnte. Evgeny Vinokurov verstand es meisterlich, seine Dame trotz angeblichem „Nixkönnen“ perfekt ins Rampenlicht zu setzen. Dafür gab es Standing Ovations!
Das offizielle Programm endete um Mitternacht, zuvor gab es noch die Urkunden und Abzeichen in Bronze, Silber und Gold für das Tanzsportabzeichen, an dem in diesem Jahr über 400 Mitglieder des Schwarz-Rot-Clubs teilgenommen hatten.
Auch die 200 Tombolapreise und Pralinen für die Nieten wurden zwischendurch verteilt. Die Moderatoren, Philipp Feht und Claudia Rauschel-Geier konnten sich zurecht über einen absolut gelungenen Weihnachtsball freuen.

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